California - Alaska (Teil 2)
... und dann basteln wir uns eine Blockhütte
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Jugendtraum Blockhütte – Abenteuer für Warmduscher |
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Einmal
mit dem Kanu in den Busch paddeln und dann eine winzige Blockhütte bauen,
dieses Erlebnis wollten wir uns gönnen (Anm.: schon aus Gründen des
Naturschutzes halte ich das heute nicht mehr für richtig, abgesehen
davon, dass es in der Wildnis schon genügend leer stehende Hütten gibt,
die man für so eine Idee mit Erlaubnis der Eigentümer benutzen könnte,
lohnt sich der Aufwand schlicht nicht). Also
suchten wir auf der Karte eine „geeignete“ Gegend. Der Platz sollte
mit dem Kanu in einem Tag erreichbar sein. Ein Fluss oder ein Seenverbund
kam somit in Frage. Die erste Idee führte uns in ein Indianerreservat am
Mentasta Lake. Dort wollte man uns allerdings keine Genehmigung erteilen.
Die Leute waren sichtlich wenig erpicht unsere spleenige Idee zu unterstützen.
Als wir nach einer kurzen Gesprächsrunde wieder weiterfahren wollten, war
gar ein Reifen platt und es dauerte eine Weile, bis wir wieder on the road
waren. Der Lake Louise war unser nächstes Ziel. An der Lake Louise
Junction bekommen wir Karten, die auch alle Private Properties enthielten.
Am private Airstrip neben der Straße wollen wir uns etwas erkundigen und
werden zu Bier und geräuchertem Lachs eingeladen. Die 3 älteren Männer
haben einiges zu erzählen: am Mendeltna Creek – Old Man Lake seien zu
viele Bären, die Lachse fischen. Wir bekommen einen alten Blecheimer
gezeigt, den ein Grizzly für seinen Frühstücksnapf hielt und imposante
Löcher hinterlassen hat. Ok, da entscheiden wir uns lieber für den
Little Lake Louise. Schauen wir uns die Sache mal aus der Nähe an.
Tagebuch
Blockhüttenbau Do
30. Juli
Packen.
2 schwere Rucksäcke, Nahrungsmittel usw. Dann geht es zum Creek. Das
Paddeln mach heute viel mehr Spaß, da die Sonne scheint. Am Basislager
beginnen wir einen Hochstand für die Nahrungsmittel zu bauen – wegen
der Bären. Wegen der Bären haben wir vorsichtshalber an einer Tankstelle
unterwegs eine gebrauchte Pumpgun erstanden. Das ist nicht legal, aber bei
diesem Privatverkauf hatte keiner der Beteiligten irgendwelche
Gewissensbisse. Nur die Munition mussten wir in einem regulären Laden
besorgen – 5 dicke Patronen, von denen wir annahmen, es seien Bullets,
also anstatt mit Schrot mit einer dicken Bleikugel gefüllt. Im Grunde
hatte ich keine Ahnung, was Schusswaffen angeht, abgesehen von den Schießübungen
während meiner Bundeswehrzeit. Nun
denn, der Hochstand wird eine recht schweißtreibende, harzige Arbeit.
Endlich sind Rucksack uns Essenstonne oben verstaut. Dann gibt es Essen
– kalt, weil die meisten Sachen noch im Auto liegen. Ins Bett fallen wir
quasi von alleine. Müdigkeit ist reichlich vorhanden, doch der Schlaf
will sich nicht einstellen. Jedes Geräusch lässt uns an Grizzlys denken,
Regen trommelt auf unsere über das Zelt gespannte Plastikplane und
irgendwann fällt die Planenkonstruktion durch das Wassergewicht um. Ich
muss raus und alles fester verankern.
Los
geht´s. Wir graben das Fundament. Mit unserem Klappspaten nicht die
reinste Freude. Susanne wird wegen der Fliegen fast verrückt. Der erste
Baum (Bäumchen) wir gefällt und mit Steinen und Sand in eine waagerechte
Lage gebracht. Mittags paddeln wir zum Auto zurück und bleiben über
Nacht. Es regnet wieder. Ein Bären und sorgenfreier Schlaf. Sonntag
Montag
Dienstag Kaffe
und Müsli tun gut, ich bin ganz groggy. Es dauert eine Weile bis ich
wieder in Schwung komme. Routinemäßiges Bauen folgt, eine Mittagspause.
Die Batterien in meinem Fotoapparat sind alle, wahrscheinlich war die
Kamera durch Kurzschluss nach dem Kanuunfall dauern an. Aber Susannes Foto
funktioniert noch. Mittwoch
Donnerstag Heute
gehen wir auf ein kurzes Intermezzo zum Auto zurück. Während Susanne
alles richtet, flache ich den dicken Balken ab den wir gestern zu zweit
angeschleppt haben, ca. 50-60 Kg schwer, das Teil. Dann geht’s zum Auto.
Es tut gut, mal wieder was anderes zu tun, als Bäume zu bearbeiten. Die
Muskeln sind überanstrengt. Uns beiden schlafen regelmäßig die Finger
ein. Sie kribbeln und sind irgendwie taub. Eine Sehnenscheidenentzündung
am rechten Unterarm bahnt sich wohl auch an. Unterwegs werfen wir die
Angel aus – nichts passiert, außer das der Blinker hängen bleibt. Im
Auto legen wir uns auf die Polster und schon sind wir eingeschlafen. Freitag Schlechtes
Wetter. Nach dem Frühstück gehen wir die paar Kilometer zur nächsten
Lodge. Dort gibt es eine erstklassige Dusche für 2$ pro Person. Wolf
Klein, ein Deutscher aus Garmisch, betätigt sich hier als Aushilfskoch.
Er hat Zeit bis zum nächsten Frühjahr und will vielleicht in das
Lodgegeschäft einsteigen, als Teilhaber, und in Deutschland Werbung
machen mit Sport Scheck, Neckermann und Co. Wir bestellen Chicken und
Pommes, Wolf schwatzt uns je ein Achtel Wein auf und der lohnt sich.
Kaffee gibt es umsonst und den Superausblick auf den See sowieso. Dann hören
wir was von Apfelstreusel und Wolf fragt uns, ob wir noch Kaffe wollen.
Bestimmt nicht, sage ich, denn 3
Tassen habe ich schon intus. „Ihr trinkt bestimmt noch einen“ sagt
Wolf. Dann kommt er mit seinem eigenen selbst gemachten Apfelkuchen. Den
gibt es gratis und unsere Augen leuchten wie die Nordlichter. Zum Abschied
gibt es noch eingepackten Apfelkuchen. Samstag Schönes
Wetter. Wir paddeln zum Lager und schuften weiter. Nachts muss ich raus
und sehe einen herrlichen Mond, riesig groß zwischen den Bäumen. Ich
habe noch öfter das Vergnügen, weil ich am Abend so viel Tee und Kaffee
getrunken habe. Sonntag Wir
registrieren das Wochenende anhand von verwehtem Lärm und Gewehrgeballer.
Heute ist der Beginn der Jagdsaison. Mittags baden wir im Bach – es ist
tierisch heiß. Abends sehen wir einen Bisam, wie er Gräser sammelt. Montag Wir
haben den dicken Balken eingebaut, in den wir eine Art Fensteraussparung
gesägt haben. Die Motivation sinkt beträchtlich, das Ganze artet in
Fronarbeit aus. In der Hitzewelle läuft der Schweiß in Strömen. Sind völlig
groggy. Nach einem Mittagsschläfchen sind wir erst recht fertig. Wir
haben die Nase voll und beschließen, die Architektur ganz schnell unserer
Begeisterung anzupassen: morgen kommen die ersten Dachsparren drauf. Dienstag
Mittwoch Susanne
hat Gelenkschmerzen und wir binden die Hand ein, damit sie nicht mehr so
belastet wird. Nachts schlafen uns immer noch die Hände ein, selbst das
Schreiben tut weh. Dafür ist die erste Dachhälfte fertig geworden, die
Plastikplane ist drauf und mit Erde bedeckt. Donnerstag Nachts
hat es geregnet und da die Plastikplane jetzt auf dem Hüttendach ist,
hatten wir Gelegenheit die Qualität unserer neuen Billigzeltes zu
bewerten: als Dusche nicht schlecht, wir sind nach der Qualitätsprüfung
noch in der Nacht in die Hütte umgezogen. Die Schlafsäcke und die
Arbeitshosen waren nass. Die Plastikplane auf der Hütte haben wir nachts
noch über einen Querbalken übers ganze Dach gezogen. Endlich im
Trockenen. Tagsüber regnet es weiter. Wir legen den First. Susanne macht
Blaubeersuppe – es gibt ja genügend vor der Haustür. Nachmittags
paddeln wir zum Auto zurück, gehen in die Lodge zum Duschen und fahren
dann nach Glenallen zum Tastee Freeze Schnellimbiss. Dann geht es los mit
Cheesebaconburger, Pommes und Kaffee, anschließend Banana Royal Eis –
wir sind voll bis zum Rand. Wir übernachten auf einem Schotterplatz, wo
wir auch einige alte Bretterbohlen finden, die wir als Tür für die Hütte
nehmen wollen. Freitag Einkaufen
und Frühstück im Tastee Freeze. Mittags noch ein Eis und Milchshake. Wir
genießen diesen Luxus, sind richtig versessen darauf. Später schauen
wir, ob im Mendeltna Creek schon Lachse aufsteigen – njet. Dann fahren
wir wieder zurück, bleiben aber die nächste Nacht noch im Bus. Samstag Regen,
Regen, Regen. Im Bus essen wir und schreiben und spinnen über unsere
Zukunft. Abends geht es zur Lodge zum Duschen und Wolf serviert uns Steak
mit Bratkartoffeln. Außerdem spendiert er aus seinem kleinen Biervorrat
eine Flasche Salvator – sagenhaft. Wir trinken Wein, denken nicht an die
Rechnung, morgen soll es Käsekuchen geben. Wolf
war jagen, hatte aber kein Glück. Mit dem Boot hatten sie zwei Elche
entdeckt und glitten ohne Motor auf sie zu. Dann kamen andere Jäger in
voller Fahrt und die Elche verschwanden im Wald. Wolf ist sauer auf die
Typen, denn die entschuldigten sich folgendermaßen: „Ihr schießt den
Bullen, da wollten wir die Kuh“. An
diesem Abend platze ich fast, so voll bin ich. Liegt wohl auch eine Art
Verstopfung an, aber für einen abschließenden Kakao mit Keksen reicht es
dann doch noch – Susanne kann das nicht verstehen. Sonntag Frühstück
in der Lodge: Blueberry Pancake. Den Käsekuchen nehmen wir mit ins Auto.
Susanne hat mit zuhause telefoniert. Wir haben einige Sachen nach Hause
geschickt, die Pakete sind angekommen. Ein Päckchen von zuhause lagert
bei Karl und Olga in Oregon. Allen geht es gut. Wieder
geht es zur Hütte, diesmal haben wir ein paar Flaschen Bier der Marke
„St Pauli Girl“ (seltsame Markennamen gibt es). Das Wetter ist wieder
ok und die Türbretter sind bald zusammengenagelt und an den Türrahmen
geschraubt. Dann regnet es wieder – wir machen Siesta. Montag 36
Dachsparren auf die zweite Dachhälfte, mit Moos ausstopfen, Plastikplane
drüber, fertig ist das Dach. Dann bastle ich eine Sitzbank. Es regnet
wieder, aber dann erscheint ein doppelter Regenbogen. Foto machen und
anschließend bei Kerzenlicht ein St. Pauli Girl trinken. Jetzt sieht
alles wieder rosiger aus. Dienstag Ein
bisschen basteln, einen Tisch einbauen,
Gemütlich ist es. Bei den Angelversuchen setze ich die Kunstfliege
in eine Baum, dafür macht Susanne ein „Tutti Frutti“. Ich kannte das
bisher nicht – schmeckt super. Vanillepudding, in Whiskey eingelegte
Kekse schichtweise mit dem Pudding übergießen. Eine harte Droge für
einen Pudding, denn die Kekse haben sich schön voll gesaugt. Wir basteln
Kleiderhaken und Vorhangstangen. Mittwoch
Donnerstag Schlecht
geschlafen. Der Untergrund ist etwas feucht und es ist kälter geworden.
Im morgendlichen Sonnenschein gehe ich Makro-Fotografieren – Beeren,
Moos, Spinnweben, die glitzern, Heidelbeeren. Diese Ruhe, diese Stimmung.
Einfach schön. Während
Susanne Erde für einen Ofen abgräbt, hole ich Steine. Zwischendrin sammle ich
Fichtenzweige und Moos, um das Bett zu polstern. Über diese Schicht kommt
ein Biwaksack und dann die Liegematten. Herrlich weich das Ganze. Susanne
knetet Brotteig, dann wird der neue Ofen geheizt. Na ja, so ganz will das
Brot noch nicht werden – den Ofen müssen wir noch etwas verbessern. Ich
gehe mit dem Kanu auf den See zum Angeln. Fische beißen nicht, aber zwei
Fischotter schwimmen an mir vorbei unseren Bach hoch. Wenn sie auftauchen,
prusten sie und man kann ihren Schnurbart erkennen. Ich bin anschließend
ganz aufgekratzt. Susanne empfängt mich mit Kaffe, Brot und Marmelade.
Heute
ist Designertag. Haare und Bart schneiden ist mehr als notwendig, denn
andere Leute könnten mich sonst für jagdbares Wild halten - nach 5
Monaten sehe ich doch etwas verwildert aus. Mittags
paddeln wir auf dem See, ziehen die Angel hinterher, im Hintergrund die
Schneeriesen der Chugach Mountains. In
der Nacht wachen wir auf. Ich gehe raus, mache Feuer, koche Tee und schaue
dem fahlen Nordlicht zu, das über der Hütte wabbert. Der Sternenhimmel
ist einmalig schön. Irgendwann wird es heller und ich esse meinen zweiten
Müslibecher aus. Samstag
Sonntag Gemütlicher
Tag. Geht wieder mit Angeln, paddeln, basteln und faulenzen herum. Wir
sehen Bisame ganz aus der Nähe und wieder Trumpeter
swans. Montag
Zurück
bei der Hütte. Fotografieren, Angeln. Langsam müssen wir an das Ende
unserer Amerikareise denken und wir machen Pläne, was wir zum Abschluss
in Alaska noch unternehmen könnten. Nachts gibt es wieder Nordlichter,
allerdings sind sie weniger intensiv als das gestrige Ereignis. Mittwoch Ich
bastle wieder an der Hütte. 4 Angler tauchen am Creek auf. Sie sind mit
einem Jetboot hier her gekommen und haben 2 Fische gefangen. Ich versuche
es auch wieder mit Fliege und kleinem Blei dran, damit sie sinkt. Einige
Biegungen bachaufwärts fange ich tatsächlich eine schöne Äsche (Grayling).
Abends gibt es etwas Whiskey, denn morgen wollen wir losziehen, weiter
Richtung Anchorage. Donnerstag Packen
nach einem knappen Monat. Für spätere Besucher lassen wir eine Nachricht
zurück, dann verriegeln wir die Tür und stopfen die Ritzen mit Moos aus.
Heute fahren wir zum ersten mal an der Furt, dem Ende unserer bisherigen
Paddelstrecke, vorbei und folgen dem Fluss bis zur Einmündung in den großen
Lake Louise. So müssen wir Boot und Gepäck nicht über die Hügelstrecke
schleppen. Flussab geht diese Strecke mit 2 maligem treideln – Flussauf
wäre es wohl mit etwas Einsatz sicher auch gegangen. Auf dem See geht es
am Ufer entlang bis zum Auto. Ende des Jugendtraumes. Das Aha-Erlebnis zum Schluss Vor der Weiterfahrt verabschieden wir uns bei Wolf und machen noch ein Treffen in Anchorage aus. Wir fragen ihn, ab er nicht unser Gewehr brauchen könnte und er schaut sich das Ding und die Munition aus der Nähe an. "Das sind aber keine Bullets, die Bären stoppen, das sind Schrotpatronen - gut für Enten".
Nach
Anchorage Wir
lassen uns 3 Tage auf dem Theklanika Campground im Park reservieren –
bis dorthin kann man dann mit dem eigenen Auto in den Park fahren –
allerdings dürfen wir während der 3 Tage das Auto nicht bewegen. Die
Regeln im Park sind recht einengend, aber bei dem Besucherandrang ist das
verständlich. Mit dem Shuttlebus geht es mittags noch bis zum Eilson
Visitor Center (2,5 Stunden). Dort raupelt es und der Denali (Mount Mc
Kinley) bleibt unsichtbar im Nebel. Dafür sehen wir Grizzlies neben und
auf der Straße und Schneeziegen. Das Wetter ist nicht so der Hit. Am nächsten
Morgen sind wir eingeschneit. Die Shuttle Busse fahren nicht, weil die Pässe
zugeschneit sind. Am nächsten Tag sind die ersten Busse überfüllt
(einer ist ausgefallen). Schließlich, nach 2,5 Stunden,
bekommen wir 1,5 Sitzplätze – unangenehm eng hier. Später kommt
von hinten ein halb leerer Bus und die Leute verteilen sich nun besser.
Der Denali ist heute sichtbar. Im Schnee entdeckt ein Mitfahrer mit
Teleskop einen Elch – jeder will das Tier sehen und alle hechten unf die
rechte Seite, bis sich der Bus bedenklich neigt. Mit Fernglas kann ich
allerdings nur einen dunklen „Hügel“ erkennen, der genauso gut ein
Elefant sein könnte. Landschaftlich ist alles erste Klasse, Bieberburgen
und Caribous säumen den Weg. Am Ende der Fahrt, am Wonder Lake gibt es 20
Minuten Pause, zum Beine vertreten, dann geht die Fahrt wieder zurück –
keine Zeit für längere Spaziergänge, denn dieser Bus ist auch der
letzte für heute. Abflug In
Ancorage will kein Händler unseren Bus kaufen, endlich bietet einer 300$,
am Ende des Tages liegt das Gebot bei 700$. Da unser Rückflug ab Seattle
gebucht ist müssen wir noch 2x 360$ für den Flug nach Seattle bezahlen
– umbuchen geht nicht. Es dauert noch ein paar Tage, bis alles
abgewickelt ist. 12.
September Die
letzte Nacht in Alaska verbringen wir auf dem Teppichboden des Flughafens.
Jetzt ist die Luft raus aus der Reise. Ein komisches Gefühl. Die große
Reise ist aus und obwohl wir uns auf zuhause freuen – endlich wieder ein
eigenes Klo, eine Dusche und einen Bäcker mit Bretzeln – sind wir
leicht deprimiert, denn 6 Monate reisen werden wir uns so schnell nicht
mehr leisten können, und das drückt einen. Diese Reise war einzigartig
und fantastisch. Nachtrag: Und
so war es dann. Dieses Gefühl der Freiheit wirkt bis heute nach. Doch
Kindersegen und daraus erwachsene Pflichten lassen ein solches Abenteuer
nicht mehr zu. Wer so etwas je machen möchte sollte nicht zu lange mit
der Verwirklichung warten. Übrigens
erhielten wir 7 Jahre später eine Postkarte aus Alaska, von einem
Kanadier, der unsere Hütte fand und darin einige Tage blieb (wir hatten
die Adressen dort hinterlassen). Außer einigen Käfern und anderem
Kleingetier in der Hütte wäre alles in Ordnung – wir haben uns sehr
gefreut. Dieter Ziegler
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