| Lavendelzeit |
siehe
auch: Provence-Bilder-Gallery |
| Wer die Provence von Kalenderbildern und Bildbänden her kennt, weiß was ein Klischee ist: Lavendelfelder mit eingestreuten Olivenbäumen, Sonnenblumen, azurblauer Himmel und malende Künstler. Doch aufs Geradewohl ins Land der Farben und Düfte zu reisen, erfüllt nicht unbedingt die Erwartungen. Nur Mitte Juli bis Mitte August steht der Lavendel in der Hochblüte. Riesige blau-violette Felder erstrecken sich dann über das Plateau de Valensole bis zum Horizont und lassen das bekannte Postkartenklischee Wirklichkeit werden. |
ã
Copyright Dieter Ziegler |
| Die
Zikaden zirpen in einem ohrenbetäubenden Konzert von den Kiefern auf dem
Campingplatz Arc en ciel bei Roussillon. Erst kürzlich müssen tausende dieser
Insekten geschlüpft sein, denn an jedem Baum und nahezu jedem Grashalm hängen
die ausgetrockneten Hüllen der Larven. Söhnchen Marvin streift sie mit
Ausdauer von den Grashalmen ab und setzt sie mit ihren krallenbewehrten Füßchen
wie Orden an sein T-Shirt. Im Schatten der Bäume läßt es sich mit kühlem
Bier und Eistee auf den Klappstühlen bequem aushalten. Wir betrachten
fasziniert unsere okerfarbenen Turnschuhe. Die vielgerühmten Farben der
Provence in Form von okerhaltigem Sand werden der Waschmaschine
zuhause einige Probleme bereiten. Nach dem Frühstück hatten wir uns zu
einem Ausflug in den nahegelegenen Okersteinbruch des Touristendörfchens
Roussillon entschlossen. Am frühen Morgen waren gerade mal zwei Einheimische
zum Joggen und Hundausführen in den Felsen unterwegs, das neue Kassenhäuschen
stand leer und die Luft war kühl und klar - eine Atmosphäre zum Wohlfühlen
und kein Vergleich zum letztjährigen Besuch während heißer, turbulenter
Mittagsstunden. Das Fauchen eines Gasbrenners drang über die
Kuppe des nahen Waldhügels, und kurz darauf schwebte ein Heißluftballon
über die orange- bis rostrot leuchtenden Klippen - auch eine Art die Provence
kennenzulernen. Roussillon selbst erwachte erst gegen halb Zehn Uhr. Das Kassenhäuschen
war immer noch unbesetzt, und die Ladenbesitzer schienen keinerlei Bedürfnis zu
verspüren die Zeit schneller vergehen zu lassen. Als dann doch die ersten
Reisebusse ihre Fracht in die bunten Gassen des Dorfes entluden, waren wir schon
wieder auf dem Rückweg zum Campingplatz. |
|
|
Mai, Juni, September und Oktober sind eigentlich die schönsten, weil nicht zu heißen Monate für eine Reise ins Land der Düfte und der Maler. Das wir ausgerechnet im Juli eine Woche in die Provence gefahren waren, war jedoch kein Planungsfehler. Einmal wenigsten wollten wir eine Provence sehen, wie sie uns zuhause aus Bildbänden oder großformatigen Landschaftskalendern entgegenstrahlte. Und so war die Wahl des Campingplatzes Arc en Ciel auch nicht aufgrund der Okerfelsen zustandegekommen, sondern wegen seiner Nähe zur Zisterzienserabtei Senanque (Abbaye de Senanque) bei Gordes - einem sicheren Platz für erste Lavendelgenüsse. Kein
Auto, kein Mensch, nur quasi medidative Ruhe kennzeichnen den Parkplatz am
Kloster. Allerdings nur um 6 Uhr 30 in der Frühe. Es duftet nach frischem
Kaffee und Susanne reicht mir Tassen, Baguette vom Vortag, Butter, Käse und
Marmelade aus der Schiebetür. Eigentlich würde Lavendelhonig jetzt besser
passen, denn gleich nebenan strecken sich Reihen blühenden Lavandins den alterwürdigen
Mauern des Klosters entgegen. Doch bisher hatten wir noch keine Zeit, Honig zu
kaufen. Kaum sitzen wir am Campingtisch, begrüßt uns auch schon ein
Ordensbruder, der sich gerade auf seinem morgendlichen Spaziergang befindet. Um
halb Acht leuchtet die Sonne bereits einen großen Teil des Talgrunds aus und
wir machen uns mit Kamera und Stativ in die Lavendelfelder auf, denn eins war
bei unseren Träumen von “einer Woche Lavendel pur” stets im Vordergrund
gestanden: wir wollten ein eigenes, farbenprächtiges Bild für die heimischen
vier Wände als Erinnerung mit nach Hause bringen. |
![]() |
|
Eine
leichte Brise bläst den aromatischen Lavendelduft als unsichtbare Nebelwolke an
die Nase. Bienen summen um die Blüten und Marvin steht mit seiner gelben
Plastikkamera mitten drin und macht “Bilder” von den Tierchen. Klar, daß er
sich auf die Tierfotografie spezialisiert, schließlich sind in seinem Apparat
kleine Tierbildchen eingebaut, und bei jedem Klick wird ein neues Bild
angezeigt. Irgenwann hat Marvin genug vom Fotografieren, mittlerweile kommen
auch die ersten Autos mit Besuchern und es ist zudem recht warm geworden, so daß
ein Rundgang in den kühlen Gemäuern und dem Kreuzgang des Klosters jetzt genau
richtig ist. |
ã
Copyright Dieter Ziegler |
|
Senanque
wurde 1148 in romanisch-gotischem Stil erbaut. Die damaligen Mönche hatten
keine leichte Zeit, nur ein einziger beheizbarer Raum stand im Winter zur Verfügung,
viel Arbeit und ein spartanisches Leben brachte viele Mönche recht früh auf
die klostereigene letzte Ruhestätte. Heute erfüllt die Abtei fast ausschließlich
touristische Ansprüche, dennoch befindet sich Senanque noch im Besitz des
Ordens. |
|
Auf
dem Rückweg passieren wir das Village des Bories, ein Freiluftmuseum mit einer
Ansammlung bienenkorbförmig aufgeschichteter Steinhäuser. Diese Art der
Behausung diente schon immer den Hirten als Unterschlupf, aber auch die armen
Bevölkerungsschichten wohnten zum Teil bis Ende des 19. Jahrhunderts in diesen
einfachen Häusern. Die Bories sind ganz nett anzuschauen und eine angenehme Kühle
herrscht in ihrem Inneren, doch der Eintrittspreis ist unverhältnismäßig
hoch. Wer 20 Kilometer südöstlich, auf der Strecke von Bonnieux nach Lourmarin,
die D13 Richtung Saignon fährt, kann auf der Hochebene Claparèdes genauso schöne
Bories inmitten blühender Lavendelfelder bewundern - kostenlos, nicht weniger
aufschlußreich, allerdings nur in Einzelausführung. |
ã
Copyright Dieter Ziegler |
| Von
Gordes geht die Fahrt Richtung Coustellet (an der Kreuzung RN100 und D2), vorbei
an einem Lavendelmuseum, in dem unter anderem Destillationsgeräte ausgestellt
sind. Natürlich gehört auch ein Laden zur Einrichtung. Von Sträußen,
Duftkissen, Ölen und Essenzen bis zum Honig kann man sich mit allen möglichen
Lavendelprodukten eindecken. Ein Videofilm zeigt zudem Destillationsvorgänge
und die Lavendelernte. In
Oppede decken wir uns auf dem Markt mit Lebensmitteln ein, bevor es langsam Zeit
für die Weiterfahrt in die Haute-Provence, ins Zentrum der Lavendelproduktion,
wird. Eine Urlaubswoche hat doch erstaunlich wenig wirkliche Urlaubstage, wenn
man die Hin- und Rückreise berücksichtigt. Kurz nach der Brücke über die
Durance in Manosque führt die Straße aufs Plateau de Valensole hinauf. Der
erste Eindruck am Rand der Hochebene ist schlicht überwältigend. Die
Lavendelfelder scheinen bis zum Horizont zu reichen. Wir lassen die bunte Pracht
zunächst einmal links liegen und quartieren uns auf dem örtlichen Campingplatz
ein. Ein ziemlich schlichtes Areal ohne schattenspendende Bäume und ohne das
oft übliche Schwimmbecken. Dafür können wir nach fünf Minuten Spaziergang
bereits durch die Felder walzen. Der Abend sieht uns in Valensole auf den Stühlen
einer Bar. Unter riesigen Platanen genießen wir kühle Drinks und fragen nach
einem herzhaften Salatteller. Der Ober bedeutet uns, daß man nicht auf Essen
ausgerichtet sei, aber er frage mal nach. Kurz darauf sehen wir ihn zur nächsten
Patisserie gehen, dann in den Tante Emma Laden und mit Baguette und Zutaten
versehen kehrt er schließlich in sein Cafe zurück. Bald darauf stehen zwei große
Salatteller mit Schafskäse, Thunfisch, Tomaten, Oliven und Zwiebeln auf dem
Tisch, das Ganze natürlich mit Kräutern der Provence angemacht. Der Ober lacht
verschmitzt: ob es so recht wäre? Wir lachen zurück und bestellen gleich noch
mal was zu trinken. Zwei
Tage lang erkunden wir die Hochebene zwischen Valensole und Puimoisson, dann
zieht uns die Aussicht auf ein erfrischendes Bad im Lac de Ste. Croix an den
Verdon. Unweit der Brücke, die am Schluchtausgang des Verdon einen kleinen
Einblick in den Grand Canyon du Verdon ermöglicht, suchen wir uns erst einmal
eine lauschige Badebucht. Das Wasser ist herrlich. Nicht zu kalt und nicht zu
warm. Tretboote und Kanus fahren an uns vorbei, ein Stück in die Schlucht
hinein. Neben einer Wanderung durch den Grund des Canyons ist dies die einzige
Art für den Normaltouristen die senkrechten Kalkwände dieses faszinierenden
Abenteuerspielplatzes für Wagemutige aus der tiefen Perspektive zu erleben.
Neben Sportkletterern, die sich an den senkrecht bis überhängenden grauen
Platten bis zu 400 Meter in die Tiefe abseilen, um dann den ungewissen Weg zurück
an den Schluchtrand in Angriff zu nehmen, finden auch die Extremwassersportler
genügend adrenalinfördende Möglichkeiten, ihren Hobbies nachzugehen.
Wildwasserfahrten im Kajak gehören dazu, aber auch das Durchschwimmen des
ganzen Canyons, natürlich mit entsprechender Spezialausrüstung, ist Mode
geworden. Am
Bootsverleih wollen wir uns für eine Stunde ein Kanu mieten, doch wir bekommen
keines: der Wind sei zu stark für offene Kanus, nur Tretboote seien
augenblicklich zu haben. Als alter Kanuenthusiast treibt es mir bei dem Wort
Tretboot bereits die Tränen in die Augen. Ich will unbedingt ein Kanu, also auf
zum nächsten Verleih. Hier bekommen wir ein gutes Oldtown-Canoe, unter dem
Vorbehalt mit dem kleinen Marvin nicht in die Schlucht reinzufahren - nur
paddeln auf dem See ist erlaubt. Der Wind ist tatsächlich nicht zu verachten. Böen
drücken den Bug des Kanus urplötzlich aus der Richtung, das Paddeln und Lenken
ist wirklich nicht einfach. Nach einer halben Stunde ist Marvin zufrieden und
steigt mit Susanne aus. Ich kann also endlich meinen Egoismus befriedigen und
steuere auch gleich unter der Brücke hindurch in die Schlucht hinein. Nach
ganzen fünf Minuten ist meine Überheblichkeit gegenüber den Bootsverleihern
allerdings vollständig auf Null gesunken. Die kurz nach der Brücke zusammenrückenden
Felswände wirken wie ein Nadelöhr
für den Wind, der nicht nur sich selbst sondern auch mein Kanu in einem
Affenzahn durch dieses Hinderniss hindurchpresst. Im Windschatten hinter einer
Ecke läßt es sich aushalten aber
meine Versuche, um die Felsnase herum und wieder aus der Schlucht
herauszufahren, schlagen allesamt fehl. Die Tretbootfahrer erfreuen sich an
meinen Darbietungen, währen sie selbst problemlos hin und herfahren, wie es
ihnen beliebt, denn ihre Dickschiffe sind schwer, liegen tiefer im Wasser und
haben zudem ein Steuerruder. Meine Leihzeit läuft davon und meine Kraft
ebenfalls. Beim vierten Versuch drückt mich der Wind auf eines der Tretboote
und das ist mein Glück: endlich schaffe ich es, die Felsnase zu passieren. Eine
viertel Stunde später ziehe ich das Kanu an Land. Tretboote fände ich gar
nicht so schlecht, verkünde ich Susanne, man könne damit viel gemütlicher die
Schlucht betrachten und eine kleine Wasserrutsche fürs Badevergnügen hätten
Sie auch und die sei für Kinder schließlich geradezu ideal, .... Ich ernte
einen spöttischen Blick ohne Kommentar. Mit
einer Rundfahrt entlang des Canyonabbruchs bei La Palud beenden wird den Tag. Am
“Bellevue de la Carrelle” schauen wir den Kletterern zu und halten uns dabei
steif am soliden Stahlrohrgeländer fest. Der Tiefblick ist wirklich
atemberaubend, senkrechter geht es nicht. Drüben auf der anderen Schluchtseite
überspannt die Pont de l´Artuby den gleichnamigen Fluß. Dort frönen an
manchen Tagen abenteuerlustige Touristen dem Nervenkitzel des von örtlichen
Veranstaltern angebotenen Bungyjumpings. Wer dabei zusehen will, muß allerdings
die komplette Rundfahrt um den Grand Canyon du Verdon machen und die ist lang.
Ein ganzer Tag ist hierfür einzuplanen. Wir
genießen den Abend auf dem Campingplatz Le St. Jean bei Moustiers.
Dickgewachsene Platanen und Trauerweiden spenden Schatten und halten einen Teil
des Gewitterregens ab, der sozusagen den Tag beschließt. Moustiers
St. Marie ist ein Bergdorf, das so richtig zum Flanieren einlädt. Zwischen den
Felsen über dem Ort blitzt ein goldener Stern an einer 200 Meter langen
Eisenkette im gleisenden Sonnenlicht. Direkt darunter befindet sich die kleine
Kapelle Notre Dame de Beauvoir. Auf dem Fußweg zur Kapelle öffnet sich uns ein
geradezu malerischer Überblick über verwinkelte Gäßchen und Ziegeldächer.
Die Pfarrkirche mit ihrem imposanten Glockenturm zieht den Blick wie ein Magnet
in die Mitte des Bildes. Moustiers ist vor allem auch wegen seiner Fayencekunst
bekannt. In nahezu jedem Lädchen warten handbemalte glasierte Teller, Tassen
oder Terrinen auf die Touristen. Doch nicht alles was teuer ist, muß auch echt
sein. Wer kein Fachmann ist, sollte es mit einem Besuch des Fayencemuseums
bewenden lassen. Statt
Fayencen erstehen wir ein kleines Heft über den Lavendel, das in verschiedenen
Sprachen in den Zeitschriftenläden ausliegt. Als Floristin vermißt Susanne
allerdings bald die interessanten Details, ich hingegen kann soviel
tiefgreifende Informationen zum Thema Lavendel gar nicht komplett verarbeiten.
So erfahre ich, daß es “echten Lavendel” (Aspic) und verschiedene gezüchtete
Arten gibt, die man allgemein mit Lavandin bezeichnet. Hauptsächlich wird
Lavandin angebaut, denn er ist ungleich ertragreicher. Nur der echte Lavandel
gilt allerdings als Heilpflanze, deren Wirkung hauptsächlich auf
antiseptischen, wundheilenden Eigenschaften beruht. Weiterhin soll der
“Lavendula officinalis” gegen Appetitmangel, Blähungen, Gelbsucht, Migräne,
Astma und Keuchhusten und mindestens weitere 20 Krankheiten helfen. Eins ist
jedenfalls sicher: es hilft der Psyche ungemein, durch ein Lavendelfeld zu
wandern und einfach nur die Luft einzuatmen. Die
Heimfahrt führt zur Abwechslung über Sisteron. Südwestlich der Stadt grenzt
die einsame aber großartige Berglandschaft der Montagne de Lure, die wir im
letzten Jahr bei einem Abstecher über die Passtraße des Signal de Lure (1826m)
kennengelernt haben. Wer Lavendelfelder abseits touristischer Pfade erkunden
will und etwas Entdeckergeist mitbringt, kann hier durchaus sein ganz
individuelles Naturparadies finden. |
| Wir
kühlen uns im Pool des Gemeindecampingplatzes von Sisteron ab, besichtigen die
Zitadelle, die in atemberaubender Lage über der engen steinernen
“Eingangspforte” ins Lavendelland thront, und bummeln durch den hübschen
Altstadkern. Beim Anblick der zum Verkauf ausgestellten Lavendelkissen überlege
ich, ob es auch der Psyche zuhause gut täte, wenn ich so ein paar Säckchen
mitnähme. Ich lasse es bleiben, denn
wenn der Alltag richtig zuschlägt, hilft eigentlich nur ein ganzes Feld
Lavendel und auch nur dann, wenn es in der Provence liegt. |
ã
Copyright Dieter Ziegler |
|
Zusätzliche
Fakten zum Lavendel Bereits
im 14.Jh. als Arzneipflanze in der Bourgogne angebaut Arten:
Lavendula spica (dessen Kreuzungsarten werden allgemein als Lavandin
bezeichnet), in Höhenlagen zwischen 200 bis 800m, ertragreicher als echter
Lavendel Lavendula
officinalis, echter Lavendel, verträgt kältere Zonen bis über 1200 m Produktion:
1920 ca. 100 Tonnen Lavendelessenz, zu 90% aus Wildpflanzen 1952
Erfindung der ersten Schnittmaschine heute
ca. 900 Tonnen Lavandinessenz pro Jahr, echter Lavendel: ca. 20 Tonnen jährlich Preis:
1kg echte Lavendelessenz kostet ca. 350 ff Destillation:
Um aus den Blüten die ätherischen Öle zu gewinnen, werden sie in einen
Destillierkessel mit Wasser gepresst. Der Kessel wird befeuert und der
Wasserdampf nimmt die flüchtigen Öle auf. Der Dampf wird in einer Spiralröhre
wieder verflüssigt (gekühlt) und das aromatisierte Wasser in einem Behälter
aufgefangen. Die Essenz ist leichter als Wasser und schwimmt daher oben auf und
kann abgeschöpft werden. Diese einfache Methode hat zwischenzeitlich einige
Verfeinerungen erfahren, so daß man heute aus einer Tonne Lavendelblüten ca.
10 Liter Essenz gewinnt. Destillerien
lassen sich leicht durch den zugehörigen hohen Schornstein erkennen. Eine
Destillerie, die in der Hauptsaison besichtigt werden kann befindet sich z.B. in
Puimoisson. Das
Lavendelland: Hauptsächlich zwischen der Ardeche im Westen und den Seealpen im Osten
befindet sich das auch in der Höhenlage recht unterschiedliche Anbaugebiet. Schnittzeit:
zwischen
15. Juli und 15. September Hinweis:
Die “berühmte” Vasarely-Ausstellung in Gordes wurde nach dem Tod des
Op-Art-Künstlers aus Geldmangel eingestellt. ã
Copyright Dieter Ziegler
|